CDU Rodenbach zieht Bilanz: „Verantwortung übernommen und Erfolge erzielt“
Mit ihrer 107. und zugleich letzten Fraktionssitzung in der laufenden Legislaturperiode hat die CDU Rodenbach einen Schlussstrich unter fünf Jahre kommunalpolitische Arbeit gezogen. Fraktionsvorsitzender Christian Schmidt nutzte die Gelegenheit, um Bilanz zu ziehen und den Blick auf zentrale Entwicklungen und Erfolge zu richten. Zu Beginn erinnerte Schmidt an ein politisches Leitmotiv des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer: „Politik ist die Kunst, das auf ethischer Grundlage als richtig Erkannte zu verwirklichen.“ Dieser Anspruch habe auch die Arbeit der CDU-Fraktion in den vergangenen Jahren geprägt.
Die Kommunalwahl 2021 markierte nach den Worten Schmidts eine „historische Zäsur“ in Rodenbach. Nach Jahrzehnten verlor die SPD ihre absolute Mehrheit und war fortan auf Partner angewiesen. Zwar habe die SPD zunächst durch eine Koalition mit der FDP ihren Einfluss sichern können, doch spätestens Ende 2023 sei eine neue politische Realität deutlich geworden. Auch für die CDU habe dies einen Rollenwechsel bedeutet.
Inhaltlich zog die CDU eine positive Bilanz: Rund 60 Prozent der eigenen Anträge seien beschlossen worden – ein Wert, der deutlich über früheren Perioden liege. Zudem habe die Fraktion drei Haushalte mitgetragen und dabei eigene Schwerpunkte einbringen können. Dies sei entscheidend gewesen, um freiwillige Leistungen wie Vereinsförderung, die Nutzung öffentlicher Einrichtungen oder Angebote wie den Medientreff zu sichern.
Schmidt betonte, dass die CDU-Fraktion in den vergangenen fünf Jahren gezeigt habe, „dass wir Verantwortung übernehmen können und wollen“. Die Arbeit sei geprägt gewesen von sachlich fundierten Anträgen und einem hohen inhaltlichen Anspruch. Abschließend dankte er den Mitgliedern der Fraktion für ihr Engagement: „Ihr habt einen besonderen Dienst an der Demokratie geleistet – mit Einsatz, Herzblut und Verantwortung für die Menschen in Rodenbach.“

