Pressemeldungen
| Rodenbach Kurier | 05. März 2003 |
|
| Die CDU Rodenbach informiert - ... und es kam noch schlimmer |
||
In der Ausgabe vom 12.02.03 des Rodenbach Kurier haben der Rodenbacher SPD-Vorsitzende und Herr Alexander Bernhardt in einem Artikel bzw. einem Leserbrief versucht den Lesern weiszumachen, die CDU Rodenbach wolle mit ihrer Annonce, in der eine Mülltonne, gefüllt mit den Wahlkampfanzeigen der SPD zu sehen war, die Forderungen der SPD-Wähler in den Müll werfen. Hierzu haben wir in unserem offenen Brief im Rodenbach Kurier vom 26.02.03 ausreichend Stellung genommen. In der gleichen Ausgabe erschien jedoch ein Leserbrief von Herrn Dr.-Ing. Werner Funk, der so stark von der sprichwörtlichen Fairness geprägt war, dass wir ihn kommentieren möchten. Ihre Interpretation, die CDU wolle Wähler in den Müll werfen, und anschließend verbrennen, können wir nicht nachvollziehen. Schließlich lagen in der Mülltonne keine Menschen, sondern Zeitungsausschnitte, die soviel wir wissen, dem Recycling und nicht der Verbrennung zugeführt werden. Auch haben wir keine Selektion von Menschen durchgeführt, und diese schon gar nicht namentlich angeprangert. Diese Leute haben schließlich Geld dafür bezahlt, dass Ihre Annoncen mit Namen im Rodenbach Kurier erschienen sind. Von „anprangern“ kann hier also wohl kaum die Rede sein. Auch Ihnen sei hiermit ausdrücklich gesagt, dass wir lediglich den politischen Stil dieser Anzeigenflut für Müll halten. Was uns jedoch wirklich erschüttert hat war die Tatsache, dass wir aufgrund Ihrer Wortwahl davon ausgehen müssen, dass Sie versuchen, unserer Annonce einen nationalsozialistischen Hintergrund anzudichten. Oder was haben Sie gemeint, als Sie sich auf das Jahr 1931, die Selektion von Menschen und deren Verbrennung bezogen? Wie viel Hass und Fanatismus muss in einem Menschen stecken, der aus einer eigentlich harmlosen, und allenfalls humorvollen Aktion einen Vergleich zum traurigsten und beschämendsten Teil deutscher Vergangenheit zieht? Wer so etwas tut, missbraucht das Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus für seine politischen Zwecke, und dem ist offenbar gar nichts heilig! Eins sei Ihnen an dieser Stelle gesagt: „Die CDU und ihre Wähler lassen sich auch von Ihnen nicht in eine braune Ecke rücken.“ Oder haben wir Ihren Leserbrief etwa völlig falsch verstanden? Dann warten wir gespannt auf Ihre Erläuterung. Pressedienst der CDU Rodenbach |
||