Pressemeldungen
| Rodenbach Kurier | 26. Februar 2003 |
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| Die CDU Rodenbach informiert - Offener Brief |
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Lieber SPD-Vorsitzender, Wir sind immer für ein konstruktives Streiten um die besseren Argumente zum Wohle des Bürgers. Aus diesem Grund haben wir auch keine Anzeigenserien im Rodenbach-Kurier veröffentlicht, da wir der Ansicht waren, dass die hessische Landesregierung unter Roland Koch und unser Abgeordneter Aloys Lenz eine so gute Bilanz aufzuweisen hatten, dass diese für sich alleine Werbung genug war. Umso bedauerlicher war es, in zwei Rodenbach-Kurieren Kleinanzeigen lesen zu dürfen, die, von wenigen Ausnahmen abgesehen, sprachlich so wenig mit sachlichen Argumenten zu tun hatten, dass es einer alten traditionsreichen demokratischen Partei wie der SPD einfach unwürdig ist. Leute der Lüge zu bezichtigen, hat mit Sachargumentation nun wirklich nichts mehr zu tun und stellt keinen vernünftigen Grund dar, einem anderen Kandidaten seine Stimme zu geben. Die Forderung nach Null-Arbeitslosigkeit ist zwar anzustreben, aber bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage wohl eher unrealistisch, und das Versprechen, dies zu erreichen, wenn man die SPD wählt, ist bei 4,6 Millionen Arbeitslosen einfach unglaubwürdig. Mit unserer ganzseitigen Annonce haben wir demonstriert, was wir von solchen Aussagen halten, ohne dabei verbal ausfallend zu werden. Ihr Artikel zeigt, dass uns dies gründlich gelungen ist. Das Wahlergebnis hat weiterhin gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger in Rodenbach dies sehr wohl unterscheiden konnten. Der SPD ist es in keinem Rodenbacher Wahlbezirk gelungen, die Mehrheit zu erreichen. Seit wann ist denn die SPD Rodenbach im übrigen so empfindlich? Da werden vor Wochen einige Wahlplakate der SPD beschädigt, was sich nun wirklich nicht gehört, und was von der CDU Rodenbach auch nicht gutgeheißen wird. Gleich empört man sich in einem Artikel im Rodenbach-Kurier. Aber andererseits nimmt man offenbar keinen Anstoß daran, dass auffällig häufig die Plakate der CDU in Rodenbach von blindwütigen Fanatikern total zerstört und zertrümmert werden, auch da, wo man es von der SPD wahrnehmen müsste, nämlich vor dem Rathaus. Wo bleibt da eigentlich die Solidarität der Demokraten? Auch haben wir bereits im Bürgermeister-Wahlkampf 2002 feststellen müssen, dass es mit der Fairness im Wahlkampf bei der Rodenbacher SPD nicht so genau genommen wird. Man erinnere sich nur an die geschmacklose Annonce gegen unsere Bürgermeisterkandidatin nach der Wahl. Auch wenn die Annonce nicht im Namen der SPD erschien, so doch von deren Anhängern. Wo blieb da ein Wort des Bedauerns, oder die Aufforderung zur Fairness an die eigenen Mitglieder? Zum Glück gibt es in der SPD Rodenbach auch Mitglieder, die diesen Stil nicht billigen. Wie sonst ist es zu erklären, dass sich mittlerweile sogar einige SPD-Mitglieder, deren Name unter einer Annonce stand, hiervon distanziert haben, weil sie den Stil der ganzen Kampagne einfach für geschmacklos hielten. Wir haben diese Anzeigenserie dahin getan, wo sie unserer Meinung nach stilistisch hingehört, nämlich in den Müll. Die SPD hingegen versucht nun den Lesern einzureden, die CDU Rodenbach wolle die teilweise durchaus sinnvollen Forderungen in den Müll werfen. Für wie dumm halten Sie eigentlich die Rodenbacher Bürger? Auch hier vermissen wir die von Ihnen angeblich praktizierte Fairness. Man merke, wer austeilt, muss auch einstecken können. Pressedienst der CDU-Rodenbach |
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