Pressemeldungen
| Hanauer Anzeiger | 05.Mai 2001 |
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| „Nur Punkte sammeln“ MdL Aloys Lenz: Rodenbacher Storch muss zur Kritik an der Landesregierung herhalten |
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| Rodenbach. -„Wenn inzwischen der weiße Storch zum roten Raabe(n) nach Rodenbach zurückgekehrt ist, lässt dies viele guter Hoffnung werden, dass in der Gemeinde mit ihrer rückläufigen Bevölkerungszahl sich dank des politischen Einsatzes des Bürgermeisters bald ein kräftiger Kindersegen einstellen wird“, kommentierte der CDU-Landtagsabgeordnete Aloys Lenz die jüngste Pressemitteilung des Rodenbacher Bürgermeisters Dr. Raabe. Lenz freut sich mit ihm, dass die Gemeinde Rodenbach ein hervorragendes Kinderbetreuungsangebot, vorweisen kann. „Es ist natürlich eine selbstverständliche Aufgabe jeder Kommune, als Teil ihrer Daseinsvorsorge eine ausreichende Zahl von Kindertagesstätten für den Nachwuchs zur Verfügung zu stellen“, bemerkte Lenz. Dies sei erfreulicherweise vielerorts bereits schon geschehen.
Dass Raabe das Lob seiner eigenen Arbeit mit einer Kritik an der Politik der jetzigen Landesregierung verbindet, kann der CDU-Abgeordnete allerdings nicht nachvollziehen. Wenn der SPD-Bürgermeister noch immer der früheren rot-grünen Landesregierung nachtrauert, muss man dies seiner ideologischen Bodenständigkeit zugute halten, er verschweigt aber die allseits bekannten Fakten über die fundamentale Verbesserung der Betreuung an hessischen Grundschulen, die inzwischen erfolge. Unter Verantwortung von Roland Koch hat das Land Hessen mit einem neuen Betreuungskonzept für Grundschulen den alten Ansatz von Rot-Grün in Höhe von 7,9 Millionen Mark auf 14,9 Millionen Mark fast verdoppelt. Damit werden an allen hessischen Grundschulen verlässliche Schulzeiten im Umfang von 20 Zeitstunden im ersten und zweiten Schuljahr und von 25 Zeitstunden im dritten und vierten Schuljahr erreicht. Darüber hinaus wurde von der ersten bis zur vierten Klasse die Stundentafel um jeweils zwei Wochenstunden erweitert. Somit kann an allen Grundschulen des Landes, die jetzt pro Jahr 10000 Mark von der Landesregierung erhalten, ein wirksames Betreuungsangebot verwirklicht werden. Zu Zeiten der rot-grünen Vorgängerregierung hat es lediglich an 288 von insgesamt 1168 Grundschulen ein Betreuungsangebot gegeben. Jetzt erhält jede Schule zusätzliche Landesgelder und nicht nur ein ausgewählter Kreis von ihnen. Im Gegensatz zu den 100000 Stunden, die wöchentlich an Hessens Schulen unter Verantwortung von Kultusminister Holzapfel ausgefallen sind, ist es ein gewaltiges Verdienst der CDU-geführten Landesregierung, diesen Stundenausfäll auf inzwischen unter ein Drittel schrumpfen zu lassen. Die restlichen 29000 Fehlstunden werden im Laufe dieses und des kommenden Jahres durch weitere Lehrereinstellungen ganz verschwunden sein. Inzwischen wird von allen Seiten, selbst von der GEW, die Verbesserung des Unterrichtsangebotes in Hessen gelobt, allein der rote Bürgermeister Raabe sieht ständig schwarz und nutzt jede Gelegenheit, die Hessische Landesregierung „wie ein Hühnchen zu rupfen“. „Selbst SPD-Funktionären in Wiesbaden fällt es auf, dass Raabe jeden Anlass nutzt, sogar wenn ein Storch in Rodenbach sein Nest baut, die Arbeit der Hessischen Landesregierung zu kritisieren“, betonte Lenz. Inzwischen pfeifen es die Spatzen von Rodenbachs Dächern, dass Raabe mit seiner Polemik bei seinen Genossinnen und Genossen nur Punkte sammeln will, um als Nachfolger des derzeitigen Bundestagsabgeordneten Reuter sich einen guten Startplatz für die innerparteiliche Auseinandersetzung um dieses Mandat zu sichern. Falls es ihm gelingen sollte, Reuters Platz im Bundestag einzunehmen, war es ein geschickter Schachzug von ihm, das Amt des Rodenbacher Bürgermeisters als Trittbrett für eine Karriere in Berlin zu nutzen. „Aber selbst einem roten Raabe(n) wird es nicht gelingen, durch ständiges Herumpicken an seiner erfolgreichen Regierungsarbeit dem Koch die Suppe zu verderben“, so Lenz abschließend. |
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