Pressemeldungen
| Rodenbach Kurier | 20. Oktober 1999 |
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| Die CDU Rodenbach informiert | ||
Schade, dass der direkt gewählte Bürgermeister Dr. Raabe zunehmend sein Amt für SPD-Propaganda-Artikel mißbraucht. Vorletztes Beispiel ist seine Presseveröffentlichung zur Lehrerversorgung an der Adolf-Reichwein-Schule Ende September. Hier beschimpft er die neue CDU/FDP-Landesregierung, obwohl jedermann weiß, dass es ihr gelungen ist, den von SPD-Kultusminister Holzapfel verursachten Unterrichtsausfall von 100.000 Stunden pro Woche im ersten Anlauf zu halbieren. 1400 neue Lehrkräfte wurden in Hessen im laufenden Schuljahr eingestellt,im Main-Kinzig-Kreis sind es 871. Peinlich jedoch ist die letzte Presseerklärung des Bürgermeisters im Hanauer Anzeiger, in der er vollmundig sich selbst Verdienste zuschreibt, für die er gar nichts kann und sich so mit fremden Federn zu schmücken versucht. Angeblich habe sein Gespräch mit dem Leiter des Staatlichen Schulamtes in Hanau, Herrn Luft, bewirkt, dass eine Vertretungskraft in die Adolf-Reichwein-Schule komme. "Herr Luft hat Herrn Dr. Raabe überhaupt nichts versprochen", erklärte der Hanauer CDU-Landtagsabgeordnete Aloys Lenz. Dieser Tatbestand könne jederzeit vom Schulamt bestätigt werden. Raabes parteipolitischen Angriffe gegen Kultusministerin Wolff zeigen, dass es ihm überhaupt nicht um die Lehrerversorgung geht, sondern dass er nur der rotgrünen Landesregierung nachweine, die aber gerade im Schulbereich total versagt habe, erklärte der CDU-Vorsitzende Wolfram Steuernagel. Bedauerlich ist auch, dass der Bürgermeister nur Teilwahrheiten an die Öffentlichkeit bringt. Spätestens von seinem Parteigenossen Ille weiß er, dass vor 4 Wochen bereits der CDU-Landtagsabgeordnete Aloys Lenz mit dem Schulleiter, dem Personalrat und Schulelternbeirat ein konstruktives Gespräch führte und seine Hilfe zur Vermittlung anbot. Inzwischen hat Lenz auch persönlich mit Kultusministerin Wolff Ober die Lehrerversorgung an der Adolf-Reichwein-Schule gesprochen und das Versprechen, eine Vertretungskraft einzustellen, erhalten. Anstatt mit seinem Amt Wahlkampf zu betreiben, sollte der Bürgermeister vielmehr seine Zeit nutzen, um Aktivitäten zu entfalten und dazu beitragen, dass der von der überwiegenden Bevölkerung in Rodenbach geforderte Kinzigsteg nach Langenselbold endlich gebaut werden kann, wozu er seine persönlichen ideologischen Vorbehalte und Widerstände endlich aufgeben sollte, erklärt die CDU-Rodenbach abschliessend. CDU Rodenbach - Wolfram Steuernagel |
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